Humboldt-Universität zu Berlin - Nachbarschaften des Willkommens

Sozialamt Stuttgart: Abteilung Sozialplanung

 

Logo Sozialamt StgtSozialplanung gibt es in Stuttgart seit mehr als 50 Jahren und heute ist sie als Abteilung des Sozialamts beim Referat Soziales und Gesellschaftliche Integration beim Sozialamt angesiedelt.

 

Diese Steuerung in den sozialplanerischen Handlungsfeldern zielt auf die Konzeption und Einrichtung differenzierter und passgenauer Angebote der sozialen Infrastruktur in den verschiedenen Quartieren ab. Außerdem werden dort auch zielgruppen- und generationenübergreifende Angebote und Begegnungsmöglichkeiten gestaltet. Innovative Angebote werden häufig über einen Projektvorlauf initiiert.

 

Von einer rein zielgruppenbezogenen Angebotsplanung hat sich die Stuttgarter Sozialplanung in den letzten 10 Jahren immer stärker hin zu integrierten, beteiligungsbasierten und umsetzungsorientierten Planungsprozessen in den Quartieren entwickelt. Nach unserem Selbstverständnis als Sozialplaner und Sozialplanerinnen verknüpft eine partizipative und sozialraumorientierte Sozialplanung in Aushandlungsprozessen die Interessen verschiedener Akteure der Stadtgesellschaft. Die Sozialplanung initiiert und beteiligt sich an Stadtentwicklungsprozessen, um die soziale Infrastruktur (Beratung, Wohnangebote, Tagestruktur usw.) und Begegnungsmöglichkeiten umzusetzen und Wohnraum für Menschen mit Unterstützungsbedarf oder geringen materiellen Ressourcen anzumelden. Die Sozialplanung nimmt an Planungsgremien teil, ist in die Ausschreibung von städtebaulichen Wettbewerben und bei der Vergabe städtischer Grundstücke einbezogen. Dadurch sollen inklusive Quartiere gestaltet werden.

 

Aus diesen Grund sind wir als Sozialplanung sehr gerne Praxispartner des Forschungsprojekts „Nachbarschaften des Willkommens“-, zusammen mit der Bezirksvorsteherin von Stuttgart Untertürkheim. Sie ist die zentrale Ansprechpartnerin der Einwohner und Interessenvertreter im Bezirk, aber auch für alle Verwaltungseinheiten, vertritt den Bezirk nach außen und bringt deshalb eine umfassende Expertise für dieses Projekt mit. Auch aus unserem planerischen Selbstverständnis wäre eine Teilnahme an dem Projekt ohne sie nicht denkbar.

 

Die Erkenntnisse dieses Forschungsprojekts berühren verschiedener Interessen und Planungsbereiche. Dazu gehört das Thema gelinge Nachbarschaften und gutes Zusammenleben im Quartier, die Ausgestaltung der Unterstützungsstrukturen geflüchteter Menschen und das wichtige Dauerthema der ausreichenden Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum.

 


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